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Leistungen

Bei der “kleinen Lungenfunktion”, der Spirometrie, wird gemessen, wie schnell Luft ein- und wieder ausgeatmet werden kann. Somit können mögliche Verengungen in den Bronchien nachgewiesen werden.

Bei der “großen Lungenfunktion”, der Bodyplethysmographie, können zusätzlich die Luftmengen in der Lunge, sowie Atemwegs-Widerstände gemessen werden.

Mittels Auftragen von Allergenextrakten auf die Haut können vermutete Allergien nachgewiesen werden.

Zum Nachweis von Nahrungsmittel- oder Medikamentenallergien ist in speziellen Fällen auch eine Blutabnahme erforderlich.

Durch Abnahme eines Bluttropfens aus dem Ohrläppchen können unter anderem der Sauerstoffgehalt, abgeatmetes Kohlendioxid und der Säure-Basen-Haushalt im Blut bestimmt werden.

Die Durchleuchtung wird mit dosissparenden Geräten durchgeführt, um die Strahlungsaufnahme minimal zu halten. Das Röntgenbild wird in Echtzeit während der Untersuchung betrachtet und dadurch können Veränderungen in der Lunge erfasst werden.

Bei Verschlechterung eines Asthmas oder einer COPD werden akut bronchienerweiternde Medikamente mit einem Ultraschallvernebler verabreicht.

Zur Verbesserung der Lungenfunktion ist diese Feucht-Inhalationstherapie auch längerfristig möglich.

Dieser Test wird durchgeführt, wenn eine Überempfindlichkeit der Atemwege vermutet wird. Nach eingehender Aufklärung über die Untersuchung und mögliche Nebenwirkungen wird eine Reizsubstanz (Histamin) in steigender Konzentration verabreicht und nach jeder Steigerung die Lungenfunktion gemessen. Der Test gilt als positiv, wenn eine Veränderung der Lungenfunktion messbar ist.

Diese Untersuchung dient zur Abklärung einer schlafbezogenen Atemstörung.

Mit einem kleinen Gerät, welches mit Gurten am Oberkörper angelegt wird, werden mögliche nächtliche Atempausen, Sauerstoffabfälle und Schnarchsignale während des Schlafens aufgezeichnet und in der Ordination ausgewertet.

Bei Vorliegen eines Schlafapnoesyndroms muss die Weiterleitung in ein Schlaflabor erfolgen.

Die Allergieimpfung ist eine Immuntherapie, um allergische Beschwerden dauerhaft zu reduzieren. Besonders Patienten, die an allergischem Schnupfen oder Bindehaut-entzündung leiden, sprechen gut auf diese Therapie an und die Wahrscheinlichkeit, infolge der Allergien ein Asthma bronchiale zu entwickeln, wird dadurch gesenkt.

Die Anwendung ist unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle entweder als subkutane Injektionstherapie oder oral als Tropfen- oder Tabletteneinnahme möglich.

*Achtung: Einige der oben genannten Untersuchungen werden nicht von den jeweiligen Krankenkassen übernommen.

Allgemeine Informationen

Unter COPD versteht man eine dauerhafte Verengung der Atemwege und/oder eine Schädigung der Lungenbläschen. Die Hauptursache dieser Krankheit ist das Rauchen.

Die Krankheit wird in 4 Stadien eingeteilt und ist nicht heilbar. Eine Regelmäßige Inhalationstherapie,

Änderung des Lebensstils, insbesondere Rauchstopp und moderates Ausdauer- und Atemmuskeltraining

sind die wichtigsten Behandlungsansätze.

Allergene lösen in den Atemwegen eine Entzündungsreaktion aus, führen zu so genannten “Heuschnupfen”-Symptomen und gelten als häufigste Ursache für Asthma bronchiale.

Die am weitesten verbreiteten Inhalationsallergene sind Blütenpollen, Hausstaubmilben, Pilzsporen

und Hautschuppen von Tieren.

Diese Krankheit ist gekennzeichnet durch eine unspezifische Überempfindlichkeit der Atemwege auf

verschiedene Umwelteinflüsse. Es kommt zu einer Bronchienverengung mit vermehrter Schleimbildung und starkem Husten bis hin zu Atemnotanfällen. Asthma kann auch durch verschiedene Medikamente, Nahrungsmittel, Luftverschmutzung oder Tabakrauch ausgelöst werden. Mit Hilfe von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Medikamenten kann man Asthma gut behandeln.

Patienten mit Schlafapnoe-Syndrom leiden meist an vermehrter Tagesmüdigkeit, morgendlichen Kopfschmerzen, erhöhtem Blutdruck, schnarchen laut und unregelmäßig und haben nächtliche Atempausen.

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